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19. Dezember 2022 von

Signale aus Wilhelmshaven

Signale aus Wilhelmshaven
19. Dezember 2022 von
Signa­le aus Wilhelmshaven
Ganz gro­ßer Bahn­hof in Wil­helms­ha­ven, so einen Rum­mel wie am Sams­tag hat es dort wahr­schein­lich nicht gege­ben, seit vor mehr als 150 Jah­ren Wil­helm I. die Stadt gegrün­det hat. Der Bun­des­kanz­ler und wich­ti­ge Bun­des­mi­nis­ter, Tei­le der Lan­des­re­gie­rung, eine Viel­zahl von Medi­en aus dem In- und Aus­land – alle waren an einem typisch nord­deut­schen kalt-neb­li­gen Win­ter­mor­gen an die Jade gekom­men, um ein beson­de­res Ereig­nis zu feiern.
Der Grund war die Inbe­trieb­nah­me des ers­ten deut­schen Hafen­ter­mi­nals für Flüs­sig­gas und die Begrü­ßung des ers­ten Flüs­sig­gas-Tan­kers, der in Wil­helms­ha­ven fest­ge­macht hat. „Espe­ren­za“ heißt das Schiff (‚Hoff­nung‘) und ab Don­ners­tag wird von dort aus Flüs­sig­gas in das deut­sche Gas­netz ein­ge­speist. Allei­ne in Wil­helms­ha­ven sol­len etwas sieb­zig Schif­fe die­ser Art in den nächs­ten zwölf Mona­ten anle­gen. Drei wei­te­re Anla­gen in Bruns­büt­tel, Lub­min und noch ein­mal in Wil­helms­ha­ven sol­len im nächs­ten Jahr in Betrieb gehen.
Und dafür der gan­ze Rum­mel, wer­den sich jetzt man­che fra­gen, ist das wirk­lich so wich­tig? Ja, das ist es und zwar aus zwei­ein­halb ganz unter­schied­li­chen Gründen.
Vor einem Jahr um die­se Zeit stamm­te etwa die Hälf­te des in Deutsch­land ver­brauch­ten Gases aus Russ­land. Die­se Ener­gie steht ein Jahr spä­ter nicht mehr zur Ver­fü­gung, im Zusam­men­hang mit dem Krieg in der Ukrai­ne sind auch die Ener­gie­im­por­te von Russ­land gestoppt wor­den. Es zählt zu den gro­ßen poli­ti­schen Leis­tun­gen in die­sem Jahr, dass wir trotz­dem aller Vor­aus­sicht nach gut durch den Win­ter kom­men wer­den. Die Spei­cher sind wie­der voll und mit den Flüs­sig­gas-Lie­fe­run­gen über See kommt neue Ener­gie ins Land. Die­se Ver­sor­gungs­si­cher­heit ist extrem wich­tig, wie wir gera­de bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren mer­ken. Deutsch­land hat sich von Putin nicht erpres­sen las­sen, wir schaf­fen es auch ohne rus­si­sches Erd­gas – das ist ein ganz wich­ti­ges Signal aus Wilhelmshaven.
Das zwei­te Signal ist nach innen gerich­tet. Das Pro­jekt ist im Mai gestar­tet und sie­ben Mona­ten spä­ter geht’s los – das ist gera­de­zu Licht­ge­schwin­dig­keit im Ver­gleich zu ande­ren Infra­struk­tur-Vor­ha­ben, die teil­wei­se Jahr­zehn­te brauchen.
Wie konn­te das gelin­gen? Durch ein Abspe­cken bei den Ver­fah­rens­vor­aus­set­zun­gen, die durch ein Bun­des­ge­setz mög­lich gewor­den sind. Durch die Bün­de­lung von Ver­wal­tungs­ak­ti­vi­tä­ten in einem Pro­jekt­team, das über­grei­fend gear­bei­tet hat. Und vor allem auch durch das bei­spiel­haf­te Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten in Behör­den und Unter­neh­men, die hart an dem Erfolg gear­bei­tet haben. Herz­li­chen Dank dafür! Einen davon hebe ich stell­ver­tre­tend ger­ne her­vor: Olaf Lies, jetzt nie­der­säch­si­scher Wirt­schafts­mi­nis­ter, hat als Umwelt­mi­nis­ter die­ses Vor­ha­ben mas­siv vor­an­ge­trie­ben, so dass nie Zwei­fel an dem poli­ti­schen Wil­len auf­tre­ten konnten.
Es geht also, das ist das zwei­te Signal aus Wil­helms­ha­ven. Wahr­schein­lich nicht über­all in die­sem Tem­po, aber doch um eini­ges schnel­ler als bis­her. Jeden­falls wer­den sich künf­tig vie­le Pro­jek­te der öffent­li­chen Hand an die­sem Bei­spiel mes­sen las­sen müssen.
Und was ist das hal­be Signal? Am Anfang geht es um Flüs­sig­gas, das ist natür­lich auch CO2-belas­tet und kei­ne Ver­bes­se­rung unse­rer Kli­ma­bi­lanz. Aber die neue Infra­struk­tur soll mög­lichst bald auch dazu die­nen, kli­ma­neu­tra­le Was­ser­stoff-Impor­te aus ande­ren Län­dern nach Deutsch­land zu brin­gen, um hier die Was­ser­stoff­wirt­schaft und die Trans­for­ma­ti­on der Indus­trie nach vor­ne zu brin­gen. Das ist eine rich­tig gute Per­spek­ti­ve – für den Kli­ma­schutz und für das Indus­trie­land Deutschland.
Für mich war es zugleich das Ende eines anstren­gen­den wei­te­ren Arbeits­jah­res. Ab jetzt ist Urlaub ange­sagt und da tut ein sol­cher Abschluss rich­tig gut. Ich wün­sche Euch schö­ne Weihnachten!
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